Verein für Sicherheit in Französisch Buchholz e.V.

Frisch, aber es stinkt

24. September 2019

„Vorbeugen ist besser als Heilen.“ Ein bekanntes Sprichwort, wenn es um die Gesundheit geht. Alle wissen, dass es ärztlicher Hilfe bedarf, wenn die Selbstheilungskräfte oder etwa das eine oder andere Hausmittelchen nicht mehr reichen. Das ist bei Kriminalität ähnlich. Kriminalität ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung und Aufgabe. Präventionsmaßnahmen treten Kriminalität entgegen und verhindern Gefährdungen. Aber: Die Verfolgung und Ahndung von Straftaten ist Sache von Polizei und Richtern und zwar alleinig! Darauf weist BuSi stets hin.

Die Erwartungshaltung ist manchmal eine andere, wenn BuSi über kriminelle Geschehnisse und Vorfälle informiert wird. Um dazu nochmal beispielhaft die Gesundheit zu bemühen: Selbst bei allergrößtem und grundsätzlichem Misstrauen gegenüber Ärzten ist es dennoch nicht ratsam, sich bei ernster Krankheit selbst heilen zu wollen oder Alternativen zu suchen. Insofern ist man selbst und ist eben auch BuSi kein Polizeiersatz und darf es übrigens auch gar nicht sein. Wenn Leib und Leben gefährdet sind, muss der erste Weg der zur Polizei sein. Zweifelsfrei bestehen da mitunter Ängste, Hemmungen oder gar Scham. In solchen Fällen hat BuSi allerdings schon unterstützen können.

Darüber hinaus analysiert BuSi, was in der Praxis getan werden kann, um Gefahrensituationen vorzubeugen. Schon Konfuzius sagte: „Ein bisschen Wissen ist eine gefährliche Sache.“ Deshalb ist BuSi für jedwede Hinweise zu kriminellem Tun dankbar, die natürlich vertraulich behandelt werden. Oft puzzeln sich Erkenntnisse erst nach und nach zusammen und runden das Bild ab. Im Hinblick auf deren Kommunikation sprach der Schriftsteller Paul Richard Luck den ratsamen Satz: „Weniger sagen als man weiß, und mehr wissen als man sagt!“ Immerhin hatte zuvor schon Marco Polo gesagt: „Ich habe nicht die Hälfte von dem erzählt, was ich gesehen habe, weil keiner mir geglaubt hätte.“ Klingt das konspirativ und verschwörerisch? Vielleicht - wer das so verstehen will. Doch ohne das Vertrauen auf die ausschließlich vereinsinterne Behandlung von gewissen Informationen käme BuSi gar nicht zu solchen und könnte keine pragmatischen Maßnahmen ableiten.

Getreu dieser Mottos kann BuSi aktuell zum einen berichten, dass das letzte Sommerwochenende mal wieder genutzt wurde, rund um Französisch Buchholz die Natur zuzumüllen. Das Eingangsbild zeigt einen offenbar frisch entsorgten Müllhaufen u.a. mit einem Gefrierschrank, Teppichen, Wellplatten, einer Matratze an der Blankenfelder Straße auf Höhe des Grabens 5. Die Mischung aus Haus- und Biomülltüten haben in der Sonne so gestunken, dass Fotos nur mit dem Wind im Rücken möglich waren. Eine Anzeige an das Ordnungsamt ist erfolgt. Zum anderen - zumindest das kann mitgeteilt werden - wird BuSi eine ausreichende und durchgängige Beleuchtung rund um die Skateranlage an der Cunistraße anregen - aus Gründen...

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