Verein für Sicherheit in Französisch Buchholz e.V.

Vereinsleben in Corona-Zeiten

25. September 2020

Durch „Corona“ musste das Vereinsleben der BuSi eingeschränkt werden. Trotzdem hatte die BuSi gut zu tun. Denn wie andernorts auch blieben viele Buchholzer während des Sommers zu Hause und ein großer Teil arbeitete oder arbeitet teilweise noch immer im „Homeoffice“. Wiederum viele nutzten dies nicht nur für häusliche Verschönerungsarbeiten, sondern auch für Sicherungsmaßnahmen gegen Einbruch. Hier stand und steht die BuSi mit Rat und Tat zur Seite, wenn dies gewünscht wird. Von Alarmanlagen, Überwachungskameras bis hin zu einbruchhemmenden Türen und Fenstern reicht das Beratungsangebot. BuSi-Mitglieder profitieren dabei von günstigen Preiskonditionen.

Trotz „Corona“ wurden die Präsenzfahrten mit dem BuSi-Auto durchgeführt, aber die vermehrte Anwesenheit der Einwohner hat zu einem wahrnehmbaren Rückgang von verdächtigen Beobachtungen geführt. Stattdessen war eine Verlagerung hin zu einer minder schweren, aber gehäuft auftretenden Kriminalität festzustellen. Dies betraf beispielsweise den Diebstahl von Fahrrädern und Gartengeräten oder Sachbeschädigungen. Das Problem dieser vermeintlichen „Bagatelldelikte“ ist, dass die Grenze dessen, was mittlerweile toleriert bzw. besser gesagt hingenommen wird, nach und nach verschoben wird. Was gestern noch ganz schlimm war, ist es dem Empfinden nach heute zunehmend nicht mehr. So weicht zum Beispiel bei Betroffenen eines Fahrraddiebstahls der Ärger darüber der Resignation. Das gilt leider inzwischen auch für Autoaufbrüche. BuSi rät, geeignete Möglichkeiten zur Vorsorge zu treffen. Darüber hinaus ist die gegenseitige Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft ein wirksames Präventionsmittel.

Prävention könnte wegen „Corona“ sogar noch bedeutender werden als bisher. Denn es sind Änderungen in der Strategie gegen „Corona“ erkennbar, weil mit mehr zielgerichteten Maßnahmen unbedingt ein zweiter „Lockdown“ vermieden werden soll. Dies führt dazu, dass mehr Menschen wieder geregelt arbeiten, Kinder und Jugendliche Kitas und Schulen besuchen und damit Häuser und Wohnungen während dessen verlassen sind. Dies und die beginnende dunkle Jahreszeit könnte Einbrecher dazu einladen, ihre coronabedingten Verluste wett zu machen.

Unter strikter Einhaltung der Corona-Auflagen und -Empfehlungen konnte BuSi nunmehr erste Aktivitäten aufnehmen. So konnten erneut Vereinsmitglieder in der Ersten Hilfe geschult werden. Herzdruckmassage, stabile Seitenlage, Verbände anlegen - Maßnahmen in Notsituationen, die Leben retten können. BuSi möchte diesen Kurs allen Buchholzern ans Herz legen. Nähere Informationen hier: https://www.nicht-helfen-geht-nicht.de/ und https://de-de.facebook.com/nicht.helfen.geht.nicht/

Die angehenden Fahranfänger unter den jugendlichen Familienangehörigen der BuSi-Mitglieder durften mit dem BuSi-Auto auf einem großen und abgeschirmten Gewerbegelände erste Fahrerfahrungen unter sachverständiger Anleitung machen. Bei einigen Eltern wurden „Kindheitserinnerungen“ wach, als sie selbst anno dunnemals mit Mama oder Papa im Trabi oder im Golf auf der Kuhwiese ihre zögerlichen Runden drehten.

Login