Verein für Sicherheit in Französisch Buchholz e.V.

Barnimer Dörferweg wirksam versperrt

13. Oktober 2020

Der Verkehrswahnsinn in Pankow und die Umfahrungs-, Umleitungs- und Durchgangsverkehre in allen Ortsteilen - böse Zungen behaupten, dass von daher der Trend zu SUV und anderen geländegängigen Großraumwagen herrühre… Denn trotz der erheblichen Unwegsamkeit wird u.a. der im Landschaftsschutzgebiet gelegene Abschnitt des Barnimer Dörferwegs zwischen dem Schillingweg (Höhe Reiterhof Kosa) und der Straße nach Arkenberge gerne als Abkürzung genutzt. Nachdem Bezirksbürgermeister Benn noch im April 2018 der Bezirksverordnetenversammlung Pankow resignierend berichten musste, dass es leider nicht möglich sei, den rechtswidrigen Durchgangsverkehr zum Schutz der Natur zu unterbinden, wurde auf Drängen der BuSi vor einiger Zeit zumindest das Verkehrszeichen 260 (Verbot für Kraftfahrzeuge) an beiden Seiten aufgestellt. Doch auch das drohende Bußgeld von bis zu 100 Euro hat sehr viele Auto- und Lkw-Fahrer nicht vor einer Durchfahrt abgeschreckt. Zudem nehmen viele Anwohner eine in der Corona-Zeit angewachsene Aggressivität im Straßenverkehr und eben auch dort wahr. Nunmehr ist der Weg jedoch massiv versperrt und manche Kraftfahrer kehren mit verdutzter Mine um. Des einen Freud kann aber leider des anderen Leid sein. Denn viele Autofahrer nutzen in der Verlängerung auch die lange Zeuschelstraße und halten sich nicht an Tempo 30. Ein heftiger Verkehrsunfall hat dort die Anwohner in diesem Jahr ziemlich aufgeschreckt. Zumindest der Zugangsverkehr aus Richtung Arkenberge kommend ist jetzt zwar unterbunden. Aber diejenigen, die zuvor vom Schillingweg aus da entlang gefahren sind, könnten nun zusätzlich die Zeuschelstraße belasten. Es werden bereits Verbesserungsmöglichkeiten diskutiert, aber es ist leider noch nicht die konkrete Lösung in Sicht, die von einem breiten Konsens getragen werden könnte. Also muss vorerst die weitere Entwicklung beobachtet werden.

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