Verein für Sicherheit in Französisch Buchholz e.V.

BuSi wünscht ein sicheres 2021!

4. Januar 2021

Zum Jahresende 2020 trat ein, was wir geahnt hatten, nämlich vermehrt Hauseinbrüche. Teilweise zeitgleiche Einbrüche und Versuche bei beieinanderliegenden Objekten in den eigentlich ungewöhnlichen Nachmittagsstunden lassen darauf schließen, dass diese zuvor gezielt ausgespäht wurden. Dahinter steckt also weniger die Gelegenheit, als ein strategisch vorbereiteter Plan. Denn vor allem die europaweit operierenden Tätergruppen muss man sich wie Wirtschaftsunternehmen vorstellen. Sie handeln professionell und haben konkrete Erfüllungsziele. Corona hat auch diesen „Wirtschaftszweig“ getroffen, weil viele Menschen im Homeoffice oder Schulkinder zu Hause sind. Die Einbrecher haben Nachholbedarf, die sich dazu offenbar durch verstärkte Dreistigkeit und Kaltschnäuzigkeit anpassen. Zudem ist die polizeiliche Aufklärungsquote niedrig und Corona hat das Aufgabenspektrum von Polizei und Ordnungskräften erweitert und verlagert.

Ursprünglich war angedacht, mit einem Jahresendartikel auf eine andere, positivere Entwicklung zurückzublicken. Stattdessen scheinen sich durch Corona auch andere Straftaten wie Sachbeschädigung, Diebstahl oder Umweltverschmutzung negativer als erwartet entwickelt zu haben. Gleichwohl steht Französisch Buchholz besser als andere Berliner Ortsteile da und BuSi will einen Beitrag dazu leisten, dass dies so bleibt. Deshalb haben wir vor fünf Jahren unseren Verein zur Kriminalprävention gegründet, der beispielsweise zur Urlaubszeit quasi wie ein Sicherheitsdienst, aber ehrenamtlich auf die Häuser seiner Mitglieder aufpasst. Und der die Buchholzer in Sicherheitsfragen wie die Anschaffung von Alarmanlagen oder einbruchhemmenden Türen und Fenstern berät. Dafür sind wir 2020 erneut vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt worden.

Leider konnten wir unser fünfjähriges Vereinsjubiläum nicht feiern, mussten auch die jährliche Mitgliederversammlung verschieben und haben zeitgleich den Verlust eines Vereinsmitgliedes beklagen müssen. Gleichwohl - und das stimmt uns zuversichtlich - hat durch Corona ein weiterer Satzungszweck eine besondere Bedeutung erfahren: Die Hilfe untereinander und die Hilfe für andere. Wir helfen zum Beispiel bei der Besorgung von Einkäufen oder mit dem handwerklichen Können unserer Mitglieder. Dass dies anerkannt wird, zeigen Spenden im letzten Jahr von fast zweieinhalb Tausend Euro zur Unterstützung unserer Vereinsarbeit. Zusammen mit den Mitgliedsbeiträgen finanzieren wir damit unter anderem das BuSi-Auto oder Schulungen unserer Mitglieder.

2021 ist Wahljahr. Unser Verein ist politisch neutral, aber wir dürfen Wünsche an die Politik richten. Dazu gehört ein eigener bzw. neuer Abschnittsbereich der Polizeidirektion 1 (Nord) mit Sitz im benachbarten Ortsteil Buch. Dies würde der Einwohnerentwicklung im Norden Pankows Rechnung tragen. Mit diesem Ausblick wünscht der Verein für Sicherheit in Französisch Buchholz e.V. (BuSi) ein sicheres 2021!

Halloween 2020 - alles anders, aber nicht alles

31. Oktober 2020

Halloween 2020 - auf einem Samstag und mit guter Wetterprognose. Doch durch Corona ist auch hier vieles anders. Einzig die Einbrecher ruhen nicht. In statistischer Summe hat Corona zu einem Rückgang geführt, aber dennoch hat BuSi aktuell von Einbrüchen und Einbruchversuchen in Buchholz erfahren müssen. Gestatten Sie den "kleinen Geistern" gern einen Zutritt zu Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung unter Einhaltung der Corona-Vorgaben, aber schützen Sie sich vor "Gästen", die wirklich Böses wollen.

Schicksal Krebs – BuSi hilft

24. Oktober 2020

„Wer an den Dingen seiner Gemeinde nicht Anteil nimmt, ist kein stiller, sondern ein schlechter Bürger.“ Und: „Nicht durch Nehmen, sondern durch Geben stiften wir unsere Freundschaften.“ Das sagte in der griechischen Antike im 5. Jahrhundert v. Chr. der athenische Staatsmann Perikles. In diesem Sinne ist die BuSi für andere da und die Vereinsmitglieder helfen sich gegenseitig. Das gilt umso mehr bei Schicksalsschlägen. Eines unserer Vereinsmitglieder kämpft derzeit gegen eine sehr schwere Krebserkrankung. Um die Familie ein Stück weit finanziell zu entlasten, haben die BuSi-Mitglieder gespendet. Nachdem die Voraussetzungen für eine Corona-konforme Übergabe geklärt waren, konnte der geschäftsführende Vorstand mehr als 1.000 Euro überreichen. Eine große Geste unserer Vereinsmitglieder und ein Zeichen für den Zusammenhalt!

Barnimer Dörferweg wirksam versperrt

13. Oktober 2020

Der Verkehrswahnsinn in Pankow und die Umfahrungs-, Umleitungs- und Durchgangsverkehre in allen Ortsteilen - böse Zungen behaupten, dass von daher der Trend zu SUV und anderen geländegängigen Großraumwagen herrühre… Denn trotz der erheblichen Unwegsamkeit wird u.a. der im Landschaftsschutzgebiet gelegene Abschnitt des Barnimer Dörferwegs zwischen dem Schillingweg (Höhe Reiterhof Kosa) und der Straße nach Arkenberge gerne als Abkürzung genutzt. Nachdem Bezirksbürgermeister Benn noch im April 2018 der Bezirksverordnetenversammlung Pankow resignierend berichten musste, dass es leider nicht möglich sei, den rechtswidrigen Durchgangsverkehr zum Schutz der Natur zu unterbinden, wurde auf Drängen der BuSi vor einiger Zeit zumindest das Verkehrszeichen 260 (Verbot für Kraftfahrzeuge) an beiden Seiten aufgestellt. Doch auch das drohende Bußgeld von bis zu 100 Euro hat sehr viele Auto- und Lkw-Fahrer nicht vor einer Durchfahrt abgeschreckt. Zudem nehmen viele Anwohner eine in der Corona-Zeit angewachsene Aggressivität im Straßenverkehr und eben auch dort wahr. Nunmehr ist der Weg jedoch massiv versperrt und manche Kraftfahrer kehren mit verdutzter Mine um. Des einen Freud kann aber leider des anderen Leid sein. Denn viele Autofahrer nutzen in der Verlängerung auch die lange Zeuschelstraße und halten sich nicht an Tempo 30. Ein heftiger Verkehrsunfall hat dort die Anwohner in diesem Jahr ziemlich aufgeschreckt. Zumindest der Zugangsverkehr aus Richtung Arkenberge kommend ist jetzt zwar unterbunden. Aber diejenigen, die zuvor vom Schillingweg aus da entlang gefahren sind, könnten nun zusätzlich die Zeuschelstraße belasten. Es werden bereits Verbesserungsmöglichkeiten diskutiert, aber es ist leider noch nicht die konkrete Lösung in Sicht, die von einem breiten Konsens getragen werden könnte. Also muss vorerst die weitere Entwicklung beobachtet werden.

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