Verein für Sicherheit in Französisch Buchholz e.V.

Halloween 2020 - alles anders, aber nicht alles

31. Oktober 2020

Halloween 2020 - auf einem Samstag und mit guter Wetterprognose. Doch durch Corona ist auch hier vieles anders. Einzig die Einbrecher ruhen nicht. In statistischer Summe hat Corona zu einem Rückgang geführt, aber dennoch hat BuSi aktuell von Einbrüchen und Einbruchversuchen in Buchholz erfahren müssen. Gestatten Sie den "kleinen Geistern" gern einen Zutritt zu Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung unter Einhaltung der Corona-Vorgaben, aber schützen Sie sich vor "Gästen", die wirklich Böses wollen.

Schicksal Krebs – BuSi hilft

24. Oktober 2020

„Wer an den Dingen seiner Gemeinde nicht Anteil nimmt, ist kein stiller, sondern ein schlechter Bürger.“ Und: „Nicht durch Nehmen, sondern durch Geben stiften wir unsere Freundschaften.“ Das sagte in der griechischen Antike im 5. Jahrhundert v. Chr. der athenische Staatsmann Perikles. In diesem Sinne ist die BuSi für andere da und die Vereinsmitglieder helfen sich gegenseitig. Das gilt umso mehr bei Schicksalsschlägen. Eines unserer Vereinsmitglieder kämpft derzeit gegen eine sehr schwere Krebserkrankung. Um die Familie ein Stück weit finanziell zu entlasten, haben die BuSi-Mitglieder gespendet. Nachdem die Voraussetzungen für eine Corona-konforme Übergabe geklärt waren, konnte der geschäftsführende Vorstand mehr als 1.000 Euro überreichen. Eine große Geste unserer Vereinsmitglieder und ein Zeichen für den Zusammenhalt!

Barnimer Dörferweg wirksam versperrt

13. Oktober 2020

Der Verkehrswahnsinn in Pankow und die Umfahrungs-, Umleitungs- und Durchgangsverkehre in allen Ortsteilen - böse Zungen behaupten, dass von daher der Trend zu SUV und anderen geländegängigen Großraumwagen herrühre… Denn trotz der erheblichen Unwegsamkeit wird u.a. der im Landschaftsschutzgebiet gelegene Abschnitt des Barnimer Dörferwegs zwischen dem Schillingweg (Höhe Reiterhof Kosa) und der Straße nach Arkenberge gerne als Abkürzung genutzt. Nachdem Bezirksbürgermeister Benn noch im April 2018 der Bezirksverordnetenversammlung Pankow resignierend berichten musste, dass es leider nicht möglich sei, den rechtswidrigen Durchgangsverkehr zum Schutz der Natur zu unterbinden, wurde auf Drängen der BuSi vor einiger Zeit zumindest das Verkehrszeichen 260 (Verbot für Kraftfahrzeuge) an beiden Seiten aufgestellt. Doch auch das drohende Bußgeld von bis zu 100 Euro hat sehr viele Auto- und Lkw-Fahrer nicht vor einer Durchfahrt abgeschreckt. Zudem nehmen viele Anwohner eine in der Corona-Zeit angewachsene Aggressivität im Straßenverkehr und eben auch dort wahr. Nunmehr ist der Weg jedoch massiv versperrt und manche Kraftfahrer kehren mit verdutzter Mine um. Des einen Freud kann aber leider des anderen Leid sein. Denn viele Autofahrer nutzen in der Verlängerung auch die lange Zeuschelstraße und halten sich nicht an Tempo 30. Ein heftiger Verkehrsunfall hat dort die Anwohner in diesem Jahr ziemlich aufgeschreckt. Zumindest der Zugangsverkehr aus Richtung Arkenberge kommend ist jetzt zwar unterbunden. Aber diejenigen, die zuvor vom Schillingweg aus da entlang gefahren sind, könnten nun zusätzlich die Zeuschelstraße belasten. Es werden bereits Verbesserungsmöglichkeiten diskutiert, aber es ist leider noch nicht die konkrete Lösung in Sicht, die von einem breiten Konsens getragen werden könnte. Also muss vorerst die weitere Entwicklung beobachtet werden.

Unverändert beliebt…

13. Oktober 2020

Unverändert beliebt bei illegalen Müllentsorgern sind die Umgebungen rund um die ehemalige Mülldeponie Arkenberge und den Karower Teichen. Dazu hatten zum einen die strikteren Vorgaben beispielsweise für mit Asbest belastete Dachpappen oder Asbestzement-Welltafeln und -Plattendeckung beigetragen. Zum anderen sehen sich die Übeltäter offenbar Corona-bedingt verschont, denn die Ordnungskräfte folgen derzeit anderen Prioritäten und sind noch mehr als bisher überfordert. Die Presse ist voll mit entsprechenden Meldungen und Berichten.

Die Besucher der hiesigen Landschafts- und Naturschutzgebiete melden zwar fleißig die Müllplätze über das Internetportal „Ordnungsamt-Online“ (Link) und der Müll wird regelmäßig abgeholt, aber dafür muss Berlin jährlich etwa 4,5 Mio. Euro ausgeben. Dieses Geld fehlt an anderer, sinnvollerer Stelle. Die amtlich erfassten Meldungen illegalen Mülls erreichen in Mitte, Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg deutliche Spitzenwerte, aber mit 7.258 Meldungen in 2019 liegt Pankow auf dem vierten Platz, so eine parlamentarische Anfrage (Link).

Mitunter wird dazu die Frage gestellt, ob Müllmeldungen nicht einen Anreiz für mehr Müll sein können, denn die Entsorger sehen ja, dass ihr Müll ordnungsgemäß abgeholt wird. Dagegen spricht die klare Erkenntnis, dass Müll weiteren Müll anzieht. Liegt an einer Stelle heute ein Müllsack, kommen über Nacht weitere hinzu. Und oft genug besteht auch eine akute Gefahr, wenn etwa gefährliche Flüssigkeiten auslaufen.

BuSi bittet, weiterhin aufmerksam zu sein und nicht wegzusehen, wenn verdächtige Fahrzeuge mit Müll gesichtet werden. BuSi rät aber unbedingt zur Vorsicht, wenn die Täter bei ihrem Tun erwischt werden. BuSi liegen Aussagen vor, wonach zum Beispiel Gassigeher unbeeindruckt bedroht wurden. In solchen Fällen ist es ratsam, die Polizei zu rufen.

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