Verein für Sicherheit in Französisch Buchholz e.V.

Tag des Einbruchschutzes 2019

27. Oktober 2019

Der Tag der jährlichen Zeitumstellung nach dem Ende der Sommerzeit ist als „Tag des Einbruchschutzes“ Teil der Kampagne „K-EINBRUCH“ (Link). Anlass für die Vereinsgründung der „BuSi“ Ende 2015 waren die seinerzeit massiv zugenommenen Haus- und Wohnungseinbrüche. Deutschlandweit 2015, in Berlin schon ab 2012 und in Französisch Buchholz 2016 erfasste die Polizei so viele Einbrüche wie nie zuvor. Allerdings - und das ist die gute Nachricht - stieg kontinuierlich die Zahl der Einbruchsversuche. Dies sei, so die Polizeilichen Kriminalstatistiken, Folge einer verbesserten Sicherung der Wohnungen. Und nach den Höchstständen sinkt die Anzahl der vollendeten Einbrüche deutlich, was auf eine positive Auswirkung der Präventionsmaßnahmen hindeute.

„BuSi“ hatte Anfang 2016 begonnen, die dem Verein bekannt gewordenen Haus- und Wohnungseinbrüche in Französisch Buchholz in einer digitalen Ortskarte zu erfassen. In den Statistiken wird wiederholt beispielsweise auf das vermutlich große Dunkelfeld nicht angezeigter Diebstahlsversuche hingewiesen. Während die Polizei dies aktuell durch eine bundesweite Bürgerbefragung „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“ (SKiD) untersucht (Link), ist die „BuSi“ so gut vernetzt, dass sie ortsbezogen dieses Feld erhellen kann. Dabei waren in der Tat Abweichungen festzustellen und einen möglichen Grund dafür hat „BuSi“ im Artikel „Durch Schaden klug werden? Lieber nicht!“ vom 1. November 2018 beschrieben (Link).

„BuSi“ ist ergänzend, aber nur in Französisch Buchholz in der Kriminalitätsprävention tätig. Was das in der Praxis ganz konkret bedeutet, zeigte sich in den Herbstferien. An zwei Tagen hintereinander jeweils gegen Mitternacht wurden in der La-Rochelle-Straße, erst im Bereich der Mazetstraße und dann im Bereich der Nisbléstraße, ein recht junger und ein älterer Mann beobachtet. Das Verhalten der beiden Männer, die Gesamtumstände und ein besonderes Merkmal ihres Fahrzeugs ließen die mögliche Schlussfolgerung zu, dass hier Einfamilienhäuser ausgespäht wurden. Offenbar angesichts des auffälligen BuSi-Autos entfernten sich die Männer schnell mit dem Auto und wurden in den folgenden Tagen nicht mehr gesehen.

Immer mehr Buchholzer Einwohner sichern ihr Eigentum mit Alarmanlagen und Außenkameras. Solche Anlagen finden sich seit etwa vier Jahren zunehmend auch bei Discountern zu überschaubaren Preisen - wohl ebenfalls eine Reaktion auf die verstärkte Nachfrage infolge der Einbruchsentwicklung. „BuSi“ berät dazu gerne. Am wichtigsten ist aber die gegenseitige Aufmerksamkeit der Nachbarschaft. So spähte Ende September ein Mann mehrere Häuser aus, zu denen er sich teilweise gewaltsam Zutritt verschafft hatte. Dank der Hinweise der Bewohner konnte die Polizei ihn festnehmen. „BuSi“ rät zur Vorsicht auch während des Tages. Gerade vormittags, wenn zum Beispiel die Kinder in der Schule und die Eltern auf der Arbeit sind, sollte Achtsamkeit geboten sein. Denn Alarmanlagen und Außenkameras schrecken gerade organisierte Tätergruppen nicht ab, wohl wissend, dass das statistische Risiko erwischt zu werden, gering ist.

Allerdings machen es viele Grundstücksbesitzer den Einbrechern durchaus leicht. Für hübsche, hohe Hecken gibt es gute Gründe. Denn ungern möchte man sich den Blicken Fremder aussetzen. Aber Einbrecher nehmen so einen Sichtschutz dankbar an. In diesen Fällen ist ein Schutz mit einbruchhemmenden Türen und Fenstern wichtig. „BuSi“-Mitglieder profitieren hier von den Vorzugsangeboten eines zertifizierten Herstellers, mit dem die „BuSi“ seit Gründung zusammenarbeitet.

Passend dazu: Artikel des Tagesspiegel vom 26. Oktober 2019 „Einbrüche gibt es im ganzen Stadtgebiet“ (Link)

„BuSi“ hilft, wenn Hilfe nötig ist

21. Oktober 2019

Trotz der umfangreichen Informationen auf der Vereinsinternetseite ist manchen Interessierten mitunter nicht ganz klar, worin die Vereinsarbeit der „BuSi“ ganz konkret besteht. „BuSi“ wird deshalb Bitten nachkommen, zukünftig die vielfältigen Tätigkeiten und Aufgaben mehr als bisher mit Beispielen zu erklären.

Satzungsgemäß hilft die „BuSi“, wenn Hilfe nötig ist, zum Beispiel - und selbstverständlich - in unangenehmen Situationen. Das kommt manchmal während der Fahrten mit dem BuSi-Auto vor. So konnte jüngst einer jungen Frau aus der Republik Moldau geholfen werden, die kurz vor Mitternacht mit einem kleinen Jungen und einem Baby im Kinderwagen verzweifelt an der Kreuzung der Haltestelle „Blankenfelder Straße“ stand. Dorthin gelangte sie mit der Tram 50, auf die aber der Anschlussbus nicht gewartet hatte. Sie winkte dem BuSi-Fahrer, der die kleine Familie in das BuSi-Auto lud und zu ihrem Ziel, der Flüchtlingsunterkunft auf der Elisabeth-Aue, fuhr. Dabei wurde der Bus eingeholt, aber während dessen Fahrgäste noch ein Stück zum Tempohome gehen mussten, konnte die Familie direkt an der Pforte zur Unterkunft aussteigen. Jugendliche, die nachts nicht von der Bahn wegkommen, ältere Menschen, die zur Dialyse müssen, Kinder mit einem kaputten Fahrrad oder andere kleine Notfälle - für solche Fahrten ist die „BuSi“ immer wieder da.

Ein unordentliches, ungepflegtes oder gar verwahrlostes Ortsbild kann zu einem Unsicherheitsgefühl führen. Dadurch können Orte entstehen, an denen Straftaten gehäuft vorkommen. Eine durchdachte Gestaltung des öffentlichen Raums und dessen regelmäßige Pflege ist deshalb aktive Kriminalprävention. In diesem Sinne haben Ende September 2019 die „BuSi“ und der Bürgerverein Französisch Buchholz e.V. (Link) die Gebüsche entlang der Hauptstraße vor der Jeanne-Barez-Schule und der Treffpunkt Gemeinde zurückgeschnitten und von allerlei Müll befreit. Ein Bericht mit Bildern ist in der Facebook-Gruppe „Französisch Buchholz - mein Kiez“ eingestellt (Link). Das Grünflächenamt Pankow hatte dies zuvor erlaubt. Ob und wie an dieser Stelle in den nächsten Jahren der traditionelle Herbstputz nötig sein wird, darauf sind Herr Bocian und Herr Jansen schon sehr gespannt. Denn zwischen der Gemeinde und der Schule entsteht gerade der Schulerweiterungsbau, für den sich beide Vorstandsmitglieder 2015/2016 - seinerzeit Herr Bocian als Vorsitzender der Gesamtelternvertretung und Herr Jansen als Vorsitzender des Schulfördervereins - mit vielen Buchholzern eingesetzt hatten. Die Eröffnung ist für Juli 2021 geplant und es gibt auch Überlegungen für eine Umgestaltung des Bereichs zwischen Schule und Hauptstraße.

Wenn das BuSi-Auto hält...

14. Oktober 2019

Ob als Abkürzung oder Umfahrung - die Blankenfelder Straße zwischen Blankenfelde und Französisch Buchholz ist bei Autofahrern beliebt. Fährt man hier mit den vorgeschriebenen 30 km/h, wird man gedrängelt und überholt. Denn kaum jemand hält sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung auf dieser recht breiten, gut ausgebauten Straße. Wenn das BuSi-Auto dort hält, aber schon und zwar bereits ab ferner Sichtweite... Löblich!

KLARSTELLUNG

15. Oktober 2019

Am 23. September 2019 hat „BuSi“ über die Meldeplattform „Ordnungsamt-Online“ (Link) eine illegale Müllentsorgung an der Stelle gemeldet, wo auf dem Eingangsbild dieses Artikels das BuSi-Auto zu sehen ist. Darüber hat „BuSi“ in seinem Artikel „Frisch, aber es stinkt“ berichtet (Link). Konkret befindet sich (Gegenwart, denn der Müll ist aktuell noch da) der Unrat etwa fünf Meter weiter auf dem Acker hinter den Bäumen und neben der Zuwegung. Allerdings, so das Ordnungsamt, liegt die genannte Fläche in Privatbesitz und deshalb müsse der Eigentümer den Müll entsorgen. Das ist natürlich bitter. Die Meldung kann unter der Meldungsnummer „gcdkap“ auf der Plattform gefunden werden.

Am 14. Oktober 2019 hat „BuSi“ festgestellt, dass ein paar Meter weiter in Richtung Buchholz ein neuer, sehr großer Müllhaufen am Straßenrand lagert. Um auch diesen Müll zu melden, wurden davon Bilder gemacht, siehe unten. Diese Meldung hat die Meldenummer „er1erl“. Das Problem dort ist, dass man auf der Blankenfelder Straße zwar viel Platz zum Autofahren hat, aber zum Halten nicht. Die Einfahrt zum Acker am sog. Graben 5 ist die einzige und nächstgelegene Möglichkeit dazu.

Nun kamen dem Fahrer auf dem Fußweg vom Müllhaufen zum BuSi-Auto zurück sehr viele Autos entgegen, die ungewohnt langsam fuhren. Das lag offenkundig am BuSi-Auto, das schon ab Blankenfelde sichtbar gewesen sein dürfte. Spontan kam in dem Moment die Idee für ein Bild in Kombination mit dem Verkehrsschild. Das BuSi-Auto stand also dort nicht bewusst für verkehrserzieherische Maßnahmen, zumal nur etwa 10 Minuten, sondern um illegalen Müll zu dokumentieren. Gleichwohl hatte das Halten dort eine präventive Wirkung und zwar ganz im Sinne der Vereinssatzung, denn „BuSi“ ist ein Präventiv-, kein Ahndungsverein. Ersteres ist erlaubt, letzteres nicht. BuSi hat jedenfalls nicht vor, daraus eine Gewohnheit zu machen - das können die Polizei und die Ordnungsämter besser.

Eben etwas anderes, nämlich polizeiliches Handeln, unterstellt der Artikel „Falsches Polizeiauto bremst Raser in Pankow“ vom 15. Oktober 2019 in der Berliner Morgenpost (Link). Schon der Titel suggeriert, dass das BuSi-Auto in seiner Aufmachung unrechtmäßig einem Polizeiwagen ähnelt. Das ist aber nicht der Fall und wäre überdies unter bestimmten Voraussetzungen sogar rechtmäßig, siehe in der oberen Navigation „FAQ“ (Link). Im Ergebnis ist der wahre Hintergrund für das Halten des BuSi-Autos deutlich unspektakulärer.

Illegaler Müll ist ein stetig zunehmendes Problem. Deshalb hat der Senat im Rahmen des Aktionsprogramms „Sauberes Berlin“ den Bußgeldkatalog für den Umweltschutz verschärft (Link). Leider ignorieren zu viele Berlinerinnen und Berliner dieses Problem, soweit sie dieses überhaupt als solches anerkennen. „BuSi“ jedenfalls nicht.

WEITERE KLARSTELLUNG

17. Oktober 2019

Die Berliner Morgenpost hat ihren Artikel „Falsches Polizeiauto bremst Raser in Pankow“ vom 15. Oktober 2019 in Reaktion auf die Klarstellung geändert, aber der Artikel, nunmehr datierend vom 16. Oktober 2019 (Link)*, bleibt in Teilen unverändert falsch. Zudem vermittelt der Artikel ein falsches Bild von der Wirklichkeit, das in den sozialen Medien, so beispielsweise im Facebookauftritt der Morgenpost zu diesem Artikel, zu vereinzelten Empörungsreaktionen geführt hat, die teilweise justiziabel scheinen. In Zeiten, in denen im Zusammenhang mit jüngsten schlimmen Ereignissen noch mehr als bisher über die Rolle der Medien diskutiert wird, kann deshalb so ein Artikel nicht ignoriert und ohne Gegenrede stehen gelassen werden. „BuSi“ informiert auf seiner Vereinsinternetseite recht umfangreich und transparent über seine Vereinsarbeit und zudem mit einer Klarheit, die wenig Raum für Missverständnisse und Fehlinterpretationen lässt. Gleichwohl akzeptiert „BuSi“ natürlich jedwede sachliche Kritik, aber inakzeptabel sind Medienberichte, die - bewusst oder unbewusst, vielleicht sogar gezielt - die Reputation von Vereinen, Institutionen oder Menschen beschädigen. Leider ist ein Teil der Medien diesbezüglich verhaltensauffällig, weil dies wohl zu ihrer Geschäftsgrundlage gehört. Vorrangig geht es dabei um Themen rund um „Kriminalität“, bei denen sich manche Menschen vor allem dann zu reflexartigen, oft hetzerischen Kommentaren eingeladen fühlen, wenn diese im Internet verbreitet werden. Darum ist im Facebookauftritt der „BuSi“ die Kommentarfunktion standardisiert deaktiviert, weil sich haft- und strafbar machen kann, wer dies zulässt.

Der Untertitel des Morgenpost-Artikels lautet: > Der Verein „Buchholzer Sicherheit“ stellt einen „Einsatzwagen“ an den Straßenrand, um eine Gefahrenstelle zu entschärfen. <

Nein, denn - wie bereits dargestellt - das Bild von dem BuSi-Auto hinter der Fahrbahnbegrenzung der Blankenfelder Straße entstand aufgrund einer einmaligen Gelegenheitssituation. Es gibt an der Stelle nicht einmal eine Gefahrenstelle. Alleiniger Anlass war, eine illegale Müllentsorgung zu dokumentieren. Auf der abgebildeten Zufahrt zum Acker besteht die einzige Möglichkeit, das Auto ohne Gefährdung anderer abzustellen. Der Vereinszweck Kriminalprävention schließt zudem die Verwendung des BuSi-Autos als „Einsatzwagen“ oder „falsches Polizeiauto“ aus, weil polizeiliche Aufgaben ausschließlich eben allein der Polizei vorbehalten sind.

Im Morgenpost-Artikel heißt es: > Immer dann, wenn der Verein Buchholzer Sicherheit seinen Kompaktwagen in blau-silberner Lackierung an die Böschung der Blankenfelder Straße stellt, gehen Autofahrer automatisch vom Gas - offenbar, weil die Vorüberfahrenden eine Geschwindigkeitskontrolle erwarten. <

Nein, denn es war nicht nur eine einmalige, sondern auch erstmalige Gelegenheitssituation. Der Satz suggeriert, dass die „BuSi“ an der Blankenfelder Straße wiederholt Geschwindigkeitskontrollen durchführt. Das ist falsch und hätte der Müll dort nicht gelegen, hätte das BuSi-Auto dort gar nicht gestanden. Wenn der Müll weggeräumt ist und sollte irgendwann dort mal wieder illegal Müll entsorgt worden sein, kann es aber durchaus sein, dass das BuSi-Auto dort erneut steht, wenn nicht anderweitig eine Haltemöglichkeit besteht. Im Übrigen ist das BuSi-Auto nicht wie die meisten Berliner Polizeiautos blau-silbern lackiert, sondern es hat eine weiße Grundfarbe und ist teilweise blau foliert. Zumindest dies sollte anhand der Bilder mit dem BuSi-Auto leicht erkennbar sein.

Weiter heißt es: > Zugleich handle es sich auch nicht um eine gewerbliche Sicherheitsfirma, stellt der Verein auf seiner Internetseite klar - die „BuSi“ betrachtet ihren Einsatz für die Sicherheit im Kiez als ehrenamtliches Engagement. <

Die Eintragung als Verein in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Charlottenburg und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt für Körperschaften setzt ehrenamtliches Engagement voraus, was im Rahmen der vom Verein abzugebenden Steuererklärungen fortlaufend geprüft wird. Insofern ist das eine allgemeine Betrachtung, also nicht alleine des Vereins, die übrigens, so eine parlamentarische Anfrage im Abgeordnetenhaus, von der Senatsinnenverwaltung geteilt wird.

Zum Absatz „Linke und Grüne lehnen das Engagement ab“ sei noch angemerkt, dass die „BuSi“ zwar in Berlin einmalig ist, aber bundesweit nicht. Gerade im benachbarten Land Brandenburg, wo bislang DIE LINKE. mitregiert hat und wo wohl bald BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mitregieren werden, werden die Bürgerinnen und Bürger vom Land ermutigt, Vereine wie die „BuSi“ zu gründen und Sicherheitspartnerschaften mit dem Land einzugehen. Nähere Informationen darüber enthält die Seite „Extern“ in der oberen Navigationsleiste.

* Ergänzender Hinweis: Die Berliner Morgenpost hat den Artikel nochmals geändert; er datiert nunmehr von 17. Oktober 2019 (Link). Seitens der BuSi besteht kein Aktualisierungsbedarf. Das BuSi-Auto erscheint noch immer blau-weiß, nicht blau-silbern...

NOCH EINE KLARSTELLUNG

17. Oktober 2019

Im wöchentlichen, jeden Donnerstag erscheinenden Newsletter für Pankow vom 17. Oktober 2019 greift der Tagesspiegel (Link) den Artikel der Berliner Morgenpost auf. Dies aber weitgehend im Konjunktiv und die einmalige Erwähnung der richtigen Farbe des BuSi-Autos könnte darauf schließen lassen, dass sich der Tagesspiegel nicht allein auf den Mopo-Artikel verlassen, sondern auch den Artikel auf der Vereinsinternetseite gelesen hat. So weit, so gut. Aber das, was schon gänzlich im Mopo-Artikel falsch dargestellt ist, ist nun um weitere falsche Aspekte ergänzt worden. So heißt es beim Tagesspiegel: > Das Auto habe dort nur zufällig gestanden, weil Vereinsmitglieder im nahe gelegenen Wald nach unerlaubt entsorgten Müll gesucht haben. <. Nein, dort befindet sich kein Wald, sondern eine Ackerfläche, nämlich auf der Elisabeth-Aue, die durch eine Baumreihe von der Blankenfelder Straße abgegrenzt wird. Der Fahrer des BuSi-Autos hat dort auch nicht aktiv nach Müll gesucht, sondern diesen einfach aufgefunden, weil dieser direkt neben der Straße unter den Bäumen lagerte. Es hätte folglich jeder daran vorbeifahrende Autofahrer halten können, um diesen Müll zu melden. Weiter heißt es: > Die Polizei hat sowieso kein Problem mit dem blau-silbernen Einsatzwagen des Vereins, weil darauf kein Polizeiwappen, sondern ein eigenes Logo der „Buchholzer Sicherheit“ angebracht ist. < Abgesehen von der hier falsch dargestellten Farbe ist nicht allein das fehlende Hoheitszeichen entscheidend, sondern vielmehr ob retroreflektierende Folien verwendet werden (siehe FAQ in der oberen Navigationsleiste). Wie bereits erwähnt, sind zum Beispiel die Firmenfahrzeuge der Fa. Park & Control den Polizeiautos deutlich ähnlicher. Das BuSi-Auto, das zeigt die Erfahrung, vermittelt auf weiter Entfernung Ähnlichkeiten, aber je mehr man sich nähert, desto klarer wird der Unterschied. Sogar die Fahrzeuge der Volkssolidarität führen, so die Beobachtung, zu verändertem Verkehrsverhalten, obgleich die grün foliert sind. Schließlich heißt es: > Spielt also die „Buchholzer Sicherheit“, eine Art Bürgerwehr, die aber nicht als solche bezeichnet werden will, hier nun endgültig Polizei? < Nein, die „BuSi“ spielt keine Polizei - weder endgültig, noch ansatzweise. Andernfalls sähe sich BuSi längst einem Verbotsverfahren ausgesetzt. Richtig ist aber, dass die „BuSi“ nicht als Bürgerwehr bezeichnet werden will und eben auch nicht kann, weil sie es eben nicht ist. Allerdings beurteilen dies manche Bürgerinnen und Bürger nach ihrem eigenen Maßstab und Wertekanon, weil es diesbezüglich an einer Legaldefinition fehlt. Gefühlt richtig oder falsch bedeutet aber nicht zwangsläufig tatsächlich richtig oder falsch.

Abschließend:

Abschließend stellt sich zum wiederholten Male die Frage, warum die Berliner Morgenpost Inhalte z.B. aus Facebook offenbar ungeprüft übernimmt und in boulevardjournalistischer Art verbreitet. Diese Erfahrung machten schon einige Berliner Vereine und Initiativen. Im Hinblick auf die BuSi ist es nämlich so, dass die Tageszeitungen der Funke Mediengruppe (Link), zu der die Morgenpost gehört, Tätigkeiten wie die der BuSi andernorts durchaus gutheißt. Beispiele: https://www.morgenpost.de/brandenburg/article206356099/Gemeinden-suchen-Sicherheitspartner-fuer-die-Polizei.html / https://www.abendblatt.de/region/stormarn/article208277039/Seit-20-Jahren-wachsam-unterwegs-Buerger-fuer-Sicherheit.html / https://www.abendblatt.de/region/stormarn/article124793701/Mein-Verein-haelt-die-Augen-im-Namen-der-Sicherheit-auf.html / https://www.abendblatt.de/region/stormarn/article207367191/Wie-Buerger-Einbrecher-in-Grosshansdorf-vertreiben.html / https://www.abendblatt.de/region/stormarn/article208256589/100-Buerger-kuemmern-sich-in-Oststeinbek-um-die-Sicherheit.html / https://www.bergedorfer-zeitung.de/glinde/article212986743/Sicherheit-fuer-Oststeinbek-Auf-Spazierstreife-im-Ort.html , siehe im Übrigen die Rubrik „Extern“ (Link). Die Antwort darauf gibt Alexander Dinger, nach eigener Beschreibung in seinem Twitter-Profil (Link) „Head of police and crime“ bei der Morgenpost. In seinem freudigen Post für den Autoren des Artikels (Link) heißt es: „Diese Geschichte vom Kollegen @ChaWi_News [Red. Anm.: Thomas Schubert] läuft seit Tagen wie geschnitten Brot.“ - Aha! Als Antwort auf den Hinweis eines Kommentatoren auf die Klarstellung auf dieser Seite mutmaßt er: „Ich glaub eher, da hat jemand Muffensausen.“ - Grundsätzlich nicht. Warum auch? Die BuSi hat nichts falsch gemacht und nichts Unrechtes getan. Es sind ja auch lediglich Klarstellungen und immerhin wurde der Morgenpostartikel darauf hin zwei Mal geändert. Aber wenn Unwahrheiten Leser zu einem falschen Bild oder Verständnis führen und die Morgenpost es zulässt, dass deshalb in Kommentaren in ihrem Facebookauftritt zu Straftaten gegenüber der BuSi angeregt wird: Gerade in der heutigen Zeit dann doch schon.

Die vom illegalen Müll gemachten Bilder:

Frisch, aber es stinkt

24. September 2019

„Vorbeugen ist besser als Heilen.“ Ein bekanntes Sprichwort, wenn es um die Gesundheit geht. Alle wissen, dass es ärztlicher Hilfe bedarf, wenn die Selbstheilungskräfte oder etwa das eine oder andere Hausmittelchen nicht mehr reichen. Das ist bei Kriminalität ähnlich. Kriminalität ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung und Aufgabe. Präventionsmaßnahmen treten Kriminalität entgegen und verhindern Gefährdungen. Aber: Die Verfolgung und Ahndung von Straftaten ist Sache von Polizei und Richtern und zwar alleinig! Darauf weist BuSi stets hin.

Die Erwartungshaltung ist manchmal eine andere, wenn BuSi über kriminelle Geschehnisse und Vorfälle informiert wird. Um dazu nochmal beispielhaft die Gesundheit zu bemühen: Selbst bei allergrößtem und grundsätzlichem Misstrauen gegenüber Ärzten ist es dennoch nicht ratsam, sich bei ernster Krankheit selbst heilen zu wollen oder Alternativen zu suchen. Insofern ist man selbst und ist eben auch BuSi kein Polizeiersatz und darf es übrigens auch gar nicht sein. Wenn Leib und Leben gefährdet sind, muss der erste Weg der zur Polizei sein. Zweifelsfrei bestehen da mitunter Ängste, Hemmungen oder gar Scham. In solchen Fällen hat BuSi allerdings schon unterstützen können.

Darüber hinaus analysiert BuSi, was in der Praxis getan werden kann, um Gefahrensituationen vorzubeugen. Schon Konfuzius sagte: „Ein bisschen Wissen ist eine gefährliche Sache.“ Deshalb ist BuSi für jedwede Hinweise zu kriminellem Tun dankbar, die natürlich vertraulich behandelt werden. Oft puzzeln sich Erkenntnisse erst nach und nach zusammen und runden das Bild ab. Im Hinblick auf deren Kommunikation sprach der Schriftsteller Paul Richard Luck den ratsamen Satz: „Weniger sagen als man weiß, und mehr wissen als man sagt!“ Immerhin hatte zuvor schon Marco Polo gesagt: „Ich habe nicht die Hälfte von dem erzählt, was ich gesehen habe, weil keiner mir geglaubt hätte.“ Klingt das konspirativ und verschwörerisch? Vielleicht - wer das so verstehen will. Doch ohne das Vertrauen auf die ausschließlich vereinsinterne Behandlung von gewissen Informationen käme BuSi gar nicht zu solchen und könnte keine pragmatischen Maßnahmen ableiten.

Getreu dieser Mottos kann BuSi aktuell zum einen berichten, dass das letzte Sommerwochenende mal wieder genutzt wurde, rund um Französisch Buchholz die Natur zuzumüllen. Das Eingangsbild zeigt einen offenbar frisch entsorgten Müllhaufen u.a. mit einem Gefrierschrank, Teppichen, Wellplatten, einer Matratze an der Blankenfelder Straße auf Höhe des Grabens 5. Die Mischung aus Haus- und Biomülltüten haben in der Sonne so gestunken, dass Fotos nur mit dem Wind im Rücken möglich waren. Eine Anzeige an das Ordnungsamt ist erfolgt. Zum anderen - zumindest das kann mitgeteilt werden - wird BuSi eine ausreichende und durchgängige Beleuchtung rund um die Skateranlage an der Cunistraße anregen - aus Gründen...

BuSi-Fahrradausfahrt 2019

16. September 2019

Bei allerschönstem Sommerwetter unternahm BuSi am 14. September 2019 seine traditionelle Fahrradausfahrt. Dazu waren auch die Familien der Vereinsmitglieder eingeladen. So ging es zunächst an der Panke und den Karower Teichen entlang in Richtung der Moorlinse Buch und von dort über die Hobrechtsfelder Chaussee hinweg zum Bogensee. Dort und im weiteren Verlauf des Bucher Forstes war es schon beeindruckend zu sehen, wie viele Wandergruppen und Spaziergänger mittlerweile die Natur im Nordosten Berlins erleben. Über den Kulturpfad „Steine ohne Grenzen“ wurde der historische Speicher in Hobrechtsfelde erreicht. Der wurde nämlich in diesem Jahr vom Förderverein des Naturpark Barnim umgebaut. Seit dem 1. Juni gibt es dort eine gute und sehr gemütliche Gastronomie (siehe Artikel in der MOZ - Link). Eine Terrasse mit schönem Blick in die Natur und sogar Liegestühle laden zum Verweilen ein. Die Besichtigung der kleinen Ausstellung zur Geschichte des Gutes ist kostenlos. Über Schönerlinde und die bis dahin fast fertig sanierte Schönerlinder Straße (B109) fanden sich die Radfahrer nach etwa 21 gefahrenen Kilometern zum gemütlichen Beisammensein mit anderen Vereinsmitgliedern in Buchholz ein. Wie immer war die Tour auch lehrreich, weil einiges über Bauvorhaben und die Geschichte erfahren werden konnte. So wurde BuSi erneut dem Motto gerecht: Auch das Gesellige darf in einem Verein nicht zu kurz kommen!

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