Verein für Sicherheit in Französisch Buchholz e.V.

Überfall mit Körperverletzung

20. November 2015

Am 19. November 2015 wurde in den Morgenstunden in einem Blumengroßhandel in der Bucher Straße in Französisch Buchholz eine Kundin überfallen. Näheres dazu kann der Pressemitteilung der Polizei Berlin Nr. 2891 entnommen werden.

Warum greifen wir diesen Vorfall hier auf?

Nun, zum einen handelt es sich um einen Vorfall in Französisch Buchholz, der Fragen der Sicherheit vor Ort betrifft. Die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, ist gerechtfertigt. Denn der Vorfall zeigt, dass ständige Achtsamkeit geboten ist. Manche erfreut der dörfliche Charakter, aber ein idyllischer und verklärter Blick darauf muss auch der Realität Rechnung tragen. Und die lautet nun einmal, dass auch hier Straftaten begangen werden.

Zum anderen - und das ist für den Verein ein ebenfalls wichtiger Grund - wurden Vereinsmitglieder durch Augenzeugen der Tat nachvollziehbar und glaubwürdig über Details des Tathergangs informiert. Es wäre ein leichtes, die offizielle Pressemitteilung der Polizei entsprechend zu ergänzen und zu kommentieren. Aber in der heutigen Zeit der Vorverurteilungen, Spekulationen und Unwahrheiten bis hin zur Hetze hält die Polizei richtigerweise mit Sachaufklärung und -darstellung dagegen. BuSi will die Arbeit der Polizei nicht erschweren, sondern in angemessener, gebotener und kooperativer Weise unterstützen. Deshalb behandelt BuSi bestimmte gewonnene Erkenntnisse - wie hier - vereinsintern. Sie dienen unmittelbar der Vereinsarbeit. Dieser Informationsmehrwert verlangt auch von den Vereinsmitgliedern in gewisser Weise, damit verantwortlich umzugehen. Gleichwohl wird BuSi auch öffentlich zu gegebener Zeit sachlich und objektiv über die Sicherheitslage in Französisch Buchholz informieren. Wenn auch Sie besser und zeitnah informiert sein und Verantwortung tragen wollen, treten Sie gerne dem Verein bei. 

BuSi zu Gast in der Jeanne-Barez-Schule

 

12. November 2015 

 

Am 12. November 2015 nahm der Verein für Sicherheit in Französisch Buchholz die Einladung an, sich anlässlich des traditionellen Laternenumzugs der Jeanne-Barez-Schule vor Ort vorzustellen. Hinsichtlich der Mitglieder besteht teilweise quasi Personenidentität. Doch auch für die neuen Mitglieder war es sehr interessant zu erfahren, wie der Schulförderverein als Veranstalter zusammen mit der Schule und der Polizei diese für den Ortsteil vergleichsweise große Veranstaltung durchführt. Mit Rat und Tat zukünftig zu unterstützen, das ist auch über die gelbe und rote Schule hinaus vorstellbar.

Mehr erfahren: Bericht über den Laternenumzug

„BuSi“ gegründet

 29. Oktober 2015

Am 29. Oktober 2015 fanden sich um das Wohl ihres Ortsteils besorgte Bürger ein, um die Gründung des Vereins für Sicherheit in Französisch Buchholz (Buchholzer Sicherheit) zu beschließen. Ziel des Vereins ist es, so die Präambel in der Satzung, "in Französisch Buchholz (Berlin) durch Prävention und Aufklärung Kriminalität zu verringern, das Sicherheitsgefühl der Einwohner zu stärken sowie die bürgerschaftliche Mitverantwortung und gegenseitige Hilfe zu fördern".

Aber warum die Vereinsgründung? Darüber gibt das Gründungsprotokoll Auskunft: 

"Neben ganz persönlichen Beweggründen stellten die Teilnehmer gemeinsam fest, dass die gegenseitige Hilfe bzw. das Kümmern um andere heutzutage zu kurz kämen. Zunehmend seien die Menschen allein gelassen oder zeigen sogar in Notsituationen wenige bis gar keine Hilfsbereitschaft. Sorge bereite die gravierende Zunahme an Einbrüchen und Diebstählen sowie die Unwissenheit darüber. Gegen das sinkende Sicherheitsempfinden müssten die Einwohner selbst etwas tun, aber offenbar brauche es dazu einer organisierten Hilfestellung. Es gehe auch darum, von Erlebnissen und Erfahrungen anderer zu lernen und zu profitieren. Das setze voraus, dass die Möglichkeiten für entsprechende Informationen gegeben sind. Im Hinblick auf die Sicherheit müssten die Einwohner mehr Vorsorge betreiben. Ein Verein kann eine Plattform bieten, sich dafür zum Beispiel über ein Netzwerk zu organisieren. Zur Außenwahrnehmung des Vereins erklärten die Teilnehmer, dass der Verein selbstverständlich parteipolitisch und religiös neutral sein müsse. Der Verein müsse aber wohl mit bestimmten Vorverurteilungen bis hin zur Hetze rechnen. Insofern sei es ausdrücklich zu begrüßen, wenn dem Verein auch Personen mit ausländischem Hintergrund beitreten würden. An die Mitglieder müssten gewisse Kriterien im Hinblick auf ihre Eignung gestellt werden. Wer sich beispielsweise wegen Handelns strafbar gemacht hat, das dem Interesse des Vereins widerspräche, könne kein Mitglied werden. Der Verein dürfe keine polizeilichen Aufgaben übernehmen, solle aber partnerschaftlich mit der Polizei und anderen Sicherheitsbehörden zusammenarbeiten. Schließlich solle sich die Vereinstätigkeit auf den Ortsteil Französisch Buchholz im Stadtteil Pankow beschränken, was aber natürlich nicht die Aufnahme von Mitgliedern ausschließe, die ihren Wohnsitz nicht hier haben."

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